An vielen Schulen gibt es inzwischen Schülermediatoren oder Streitschlichter. Damit das Konzept funktioniert, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein:
Das Streischlichter-Programm hat seine Grenzen (Schäfer LMU, Kasper, Konfliktmanagement S45):
Bei Mobbing besteht kein Gleichgewicht der Konfliktparteien. Die Handlungen der Mobber sind vorsätzlich, gezielt, sie wollen verletzen. Sie haben Spaß bei ihrem Tun, sie wollen keinen respektvollen Umgang und sind erst recht nicht an einer einvernehmlichen Lösung interessiert. Je länger das Mobbing schon dauert, desto weniger können Streischlichter etwas bewirken.
Mobbing kann nur durch gezieltes, kompetentes Eingreifen der Erwachsenen gestoppt werden. Das sind zunächst die Lehrer der Schule, doch selbst die stoßen oft genug an ihre Grenzen. Experten, Lehrer, Eltern, Mitschüler müssen ein klares Regelwerk erstellen und sich zu dessen Einhaltung verpflichten. Es muss jedem klar sein: „An unsere Schule ist Mobbing geächtet und es hat Konsequenzen.“, die auch erfolgen müssen.
No Blame Approach
Als Lösungsmodell hat sich der
"No Blame Approach" bewährt.