Empfehlungen für Lehrer
Achten Sie schon
- auf erste Anzeichen des Leids und Kummers bei Ihren Schülern,
- Verschlechterung der Leistung,
- vorgetäuschte Krankheit,
- Absonderung von der Gruppe,
- der Wunsch, sich in der Nähe von Erwachsenen aufzuhalten und
- unregelmäßige Teilnahme am Unterricht.
Auch wenn diese Symptome durch andere Probleme verursacht sein können, sie können Anzeichen von Mobbing sein.
- Hören Sie aufmerksam Schülergesprächen zu und notieren Sie sich alle Vorfälle.
- Bieten Sie dem Opfer sofort Unterstützung und Hilfe an und veranlassen Sie, dass umgehend schulischen Maßnahmen getroffen werden.
- Machen Sie dem Täter und seinen Eltern (auch schriftlich ) klar, dass dieses Verhalten unakzeptabel ist und welche Folgen eine Wiederholung haben wird.
- Sorgen Sie dafür, dass alle zugänglichen Orte während der Pausen und auch unmittelbar nach Schulschluss kontrolliert werden.
- Greifen Sie bei der Bekämpfung von Mobbing/Gewalt auf alle Mitglieder der Schulgemeinschaft zurück und diskutieren Sie die folgenden Möglichkeiten in der Klasse: Schülerteams können bei der Lösung des Problems eingesetzt werden. Die Schüler können ebenso ermuntert und eingesetzt werden, um verängstigten Kindern und Neuankömmlingen das Gefühl des Angenommenseins zu vermitteln. Geschlechtsbezogenes
- Ausländerbezogenes Fehlverhalten sollte mit den Schülern besprochen und verbessert werden.
Wenn der "Fall" eingetreten ist ...
- Das Opfer stellt das Ereignis aus seiner Sicht schriftlich dar.
- Auch der Täter berichtet den Vorfall schriftlich.
- Mindestens ein Lehrer protokolliert seine Gespräche mit Opfer und Täter.
- Die Eltern der beteiligten Kinder erhalten Kopien der oben genannten Berichte. Die Berichte werden für eine bestimmte Zeit in den Akten der betreffenden Kinder aufbewahrt.
- Die Eltern der Kinder werden aufgefordert, zum Vorfall und zur Vorgehensweise der Schule, schriftlich Stellung zu beziehen.
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