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Möglichkeiten der Prävention

Bei gewalttätigen Jugendlichen kann immer wieder festgestellt werden, wie ablehnend, grausam, feindlich Elternhäuser sein können und wieviel Leid diese Kinder in den ersten Lebensjahren haben erdulden müssen.

Daraus ergibt sich die Frage, was Eltern und Erziehr/Innen tun können, wenn sie der Gewalt vorbeugen wollen. Folgende Hinweise sind hilfreich:

Überprüfen Sie Ihre eigenen Einstellung zur Gewalt.
 Befürworten Sie keine Äußerungen zur Androhung und Anwendung von Gewalt.
 Akzeptieren Sie Ihre Kinder, so wie sie sind und geben ihnen das Gefühl, dass sie bei Ihnen geborgen sind.
 Beziehen Sie Ihre Kinder in Ihre Entscheidungen mit ein und schaffen so eine Klima des Vertrauens.
 Sprechen Sie mit ihren Kindern über deren Gewalterfahrungen, aber auch über Ihre eigenen.
 Verbannen Sie endgültig den Spruch " ein Klaps auf den Hintern, eine Ohrfeige, ... hat noch keinem geschadet " aus Ihrem Leben.

Genau das hat geschadet und wenn sie ehrlich sind zu sich selbst, wissen Sie das !

 Wenden Sie selbst in Ihrer Erziehung keine aggressiven Verhaltensweisen an, und versuchen Sie Konflikte mit Ihren Kindern gewaltfrei zu lösen.

 

Zwischen Eltern und Kindern sollte es eine "gleichberechtigte" Kommunikation/ Diskussion geben, die die eigene Meinung des Kindes zulässt. Für Kinder sind nicht die Belehrungen und Worte der Erwachsenen entscheidend, sondern die Art und Weise, wie die Erwachsenen im Alltag miteinander und mit den Kindern umgehen. Dabei darf durchaus gestritten werden. Erfolgreiches Streiten hat Regeln:

 Das Problem sofort ansprechen
 In der Ich-Form sprechen
 Sich nicht gegenseitig unterbrechen
 Den Partner direkt ( also mit Namen ) ansprechen und dabei anschauen.
 Eine gemeinsame Problemsicht finden.
 Beim Thema bleiben ( keine neuen "Baustellen" öffnen )
 Beschuldigungen und Verletzungen unterlassen!

Die Talk-Shows der Privaten sind ein Musterbeispiel, wie man es nicht macht. Die haben auch kein Interesse daran, Konflikte zu lösen. Je lauter und aggressiver, desto besser - gut für die Einschaltquoten. WAS FÜR EIN VORBILD! Was wird uns denn da als Normalität verkauft ?

 

 

Erstverhalten

Achten Sie auf Anzeichen von Kummer bei Ihrem Kind. Möglicherweise zeigt lhr Kind plötzlich Unwillen in die Schule zu gehen, gehäuftes Auftreten von Kopf- oder Bauchschmerzen oder es fehlen Schulmaterialien in unüblich starkem Ausmaß ....

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Opfer und deren Eltern

Die folgenden Richtlinien sind für Eltern, die wissen, dass ihre Tochter oder ihr Sohn ein Opfer von Mobbing und Gewalt ist.

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Täter Eltern

Kinder und Jugendliche, die zu Aggressionen und Gewalthandlungen neigen, brauchen Hilfe, um gewaltfördernde Einflüsse in ihrer Lebenssituation dauerhaft zu verändern.

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Das Schulgespräch

Überlegen Sie vorher, was Sie von ihm und der Schule erwarten. Machen Sie sich dazu schriftlich Stichworte, das hilft Ihnen, klar zu bleiben, denn durch die Situation sind Sie erst mal emotional überwältigt.

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Mobbingberatung * Werner Ebner * Tel.: 07123-381613 (18:00 -20:00 Uhr) * Mobil: 0170 7919326 *Email: info@schueler-mobbing.de