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Tipps zur Eltern-Kind Kommunikation

Eigene Gefühle ausdrücken
Das Problem klar definieren
Gesprächsregeln festlegen und einhalten
Ich Botschaften senden.

Ich Botschaften drücken nur die eigene Befindlichkeit aus, und verzichten auf jegliche Anklage, Beschuldigung, Unterstellung und Interpretation des Verhaltens der anderen.

Kommunikationskiller

Gut gemeinte und wohl überlegte Gespräche enden im Nu, wenn Sie folgende Redewendungen verwenden:

  • Befehlen, anordnen, kommandieren: »Es ist mir völlig gleich, was andere Eltern tun, ich will, daß es so gemacht wird!«
  • Warnen, ermahnen, drohen: »Wenn du das machst, wirst du sehen, was du davon hast!«
  • Zureden, moralisieren, predigen: »Kinder sollten sich vertragen!«
  • Schnelle und ungewollte Ratschläge geben: »Hör gut zu: Du solltest es so machen ...«
  • Vorhaltungen machen, belehren: »Ich finde es von dir unmöglich, daß du dich so verhältst!«
  • Beschimpfen und lächerlich machen: »Du verhältst dich wie ein Baby, wie ein verzogenes Blag, wie...«

Mitten im Gespräch auszuscheren, abzulenken, von etwas anderem zu sprechen, die Sache »scherzhaft« zu behandeln, zeigt dem anderen nur, daß er nicht ernst genommen wird und daß das Thema dem anderen auch nicht so wichtig ist.

Türöffner

Oft empfinden die am Gespräch beteiligten Gefühle wie Kränkungen und Enttäuschungen. Dann ist es für den Verlauf des Gesprächs wichtig, diese Gefühle auszusprechen und sie dem anderen mitzuteilen. Es empfiehlt sich, dies in der Ich-Form zu tun, weil so vermieden wird, daß der andere sich in der Position des Angeklagten sieht.

Statt zu sagen: »Du hast mich gekränkt«,
lieber sagen: »Ich fühle mich gekränkt«.

Es interessiert mich, wie du darüber denkst« oder
»Ich möchte gerne wissen, wie du dich dabei gefühlt hast«

Ich bin traurig, wenn du nicht ..
Es fällt mir schwer zu glauben, dass du das mit Absicht getan hast. ( anstelle von Schuldzuweisungen )

Achtung

»Ich bin wütend, weil ihr nie aufräumt!« drückt zwar ein Gefühl aus aber enthält zwei Kommunikationskiller: ihr&nie

Das »NIE« löst Gedanken wie »Das stimmt nicht sowie Gefühle der Ungerechtigkeit und, wenn diese sich steigern, des Zorns aus. Gutgemeinte und überlegt begonnene Gespräche können plötzlich scheitern. Das »IHR« führt dazu, dass niemand sich angesprochen fühlt und Verantwortung abgewälzt wird.

Das geht gar nicht

Schuldzuweisung der Art

du bist ( doch selber )schuld,
Sieh mal, wie du mich gereitzt, geärgert hast,
wegen dir habe ich jetzt.... (Bauchschmerzen, Kopfweh, Stress usw. )
du bist böse ( und dein Bruder/Schwester ist lieb, weil... )
warum hast du ..... gemacht ?
schau dich doch mal an ...

 

 

Weitere Tipps:

Die vier Kommunikations-
ebenen

Kommunikation funktioniert zweiseitig. Der Sprecher muss die Botschaft richtig formulieren, der Zuhörer hat die Aufgabe, die Botschaft richtig zu entschlüsseln. Er muss nicht nur zuhören, um den Sender akustisch zu verstehen, sondern die Botschaft auch ........

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Aktives Zuhören

Beim Aktiven Zuhören gibt der Zuhörer zu erkennen, dass er sich auf den anderen einlässt. Aktives Zuhören bedeutet, eine positive Beziehungsebene zu dem Gesprächspartner aufzubauen. Der Zuhörer fühlt (denkt) sich in den anderen ein und bestätigt dessen Aussagen durch kurze Feedbackschleifen.  

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Methoden“ für Aktives Zuhören

Störungen ignorieren!
Ich fasse den bewussten Entschluss, die gesamte Aufmerksamkeit auf den vorliegenden Stoff, den Lernstoff, das Thema, das Gespräch zu konzentrieren.

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Reaktionsweisen

Es gibt Reaktionsweisen, die ein Gespräch im Fluss halten und andere, die das Gespräch hemmen. Erfahren Sie hier mehr:

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