Eltern > Tipps zum Erst-Verhalten

Empfehlungen für Eltern

Achten Sie auf Anzeichen von Kummer bei Ihrem Kind. Möglicherweise zeigt lhr Kind plötzlich Unwillen in die Schule zu gehen, gehäuftes Auftreten von Kopf- oder Bauchschmerzen oder es fehlen Schulmaterialien in unüblich starkem Ausmaß; eventuell verlangt es nach erhöhtem Taschengeld oder es hat Beschädigungen an Kleidern oder gar körperliche Verletzungen.

 Zeigen Sie aktiv Interesse am Leben Ihres Kindes und seinem Bekanntenkreis. Sprechen Sie über Freundschaften mit ihm, wie es seine Freizeit verbringt und was auf dem Schulweg so alles passiert.

 Wenn Sie glauben, dass Ihr Kind das Opfer von Mobbing oder Gewalt ist, dann benachrichtigen Sie sofort die Schule und bitten Sie um einen Termin mit dem Lehrer, der sich der Probleme Ihres Kindes annehmen sollte.

 Wenn Sie das Problem mit Ihrem Kind besprechen, sollten Sie außerdem die  Tipps für Opfer   befolgen.

 Machen Sie sich Aufzeichnungen, falls die Angriffe gegen Ihr Kind fortgesetzt wirden. Es ist zwar leidvoll, doch es wird helfen, Fragen zu klären, WAS GENAU, WIE, WO und WANN geschehen ist, und WER daran beteiligt war.

 Überlegen Sie mit dem zuständigen Lehrer Maßnahmen, die Ihrem Kind helfen und die geeignet sind, es innerhalb und außerhalb der Schule zu unterstützen.

 Setzen Sie sich mit dem Elternvertreter in Verbindung, wenn Sie keine Hilfe vom Lehrkörper erhalten.

 Informieren Sie eine übergeordnete Stelle (Schulamt oder Schulrat, schulpsychologischen Dienst, Beratungslehrer), wenn Sie auch von der Elternvertretung nicht unterstützt werden.

 Wenn das Problem auch außerhalb der Schule auftritt, sollten Sie einen Anwalt hinzuziehen. Bitten Sie ihn, einen Brief an die Eltern des Täters zu senden, in dem er die möglichen rechtlichen Konsequenzen bei einer Wiederholung der Angriffe darstellt.

 Ermutigen Sie Ihr Kind, nicht zurückzuschlagen. Dies würde die Schwierigkeiten nur noch schlimmer machen. Dieses Verhalten könnte auch im Widerspruch zum Wesen Ihres Kindes stehen. Ermuntern Sie Ihr Kind stattdessen, neue Freundschaften zu schließen. Ein Kind, das Freunde hat, wird seltener attackiert.

 Seien Sie ausdauernd und bestehen sie darauf, dass etwas geschieht.

 

 

 

Täter Eltern

Kinder und Jugendliche, die zu Aggressionen und Gewalt- handlungen neigen, brauchen Hilfe, um gewaltfördernde Einflüsse in ihrer Lebenssituation dauerhaft zu verändern.

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Das Schulgespräch

Überlegen Sie vorher, was Sie von ihm und der Schule erwarten. Machen Sie sich dazu schriftlich Stichworte, das hilft Ihnen, klar zu bleiben, denn durch die Situation sind Sie erst mal emotional überwältigt.....

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Unterlassen Sie

1. Die Schuld bei ihrem Kind suchen. Jedes Kind ist liebenswert. Machen Sie nicht nur Ihrem Kind, sondern auch den Lehrern unmissverständlich klar, dass Sie nicht bereit sind, das Mobbing/ Gewalt zu akzeptieren......

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Mobbingberatung * Gutenbergstr. 9 * 72585 Riederich *Tel.: 07123-381613 (18:00 -20:00 Uhr) * Mobil: 0170 7919326